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Inhalt der Ausgabe 01/2007

Editorial

Qualitätsanforderungen an Recyclingbaustoffe – Das Zerren um die Bundesverwertungsverordnung –

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Revitalisierung

SAFIRA II – Revitalisierungskonzepte für großskalige Boden- und Grundwasserverunreinigungen

Aktivitäten im SAFIRA II Forschungsprogramm. Schwerpunkte sind die integrale und hochauflösende Boden- und Grundwasseruntersuchung, die on-site Behandlung komplex kontaminierter Grundwässer, der natürliche oder gesteuerte Transfer von Schadstoffen aus dem Grundwasser in reaktive Umweltkompartimente, thermische Methoden zur Quellensanierung sowie die Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystem zur gleichzeitigen Berücksichtigung von Zielen des Gefahrenmanagements und der nachhaltigen Planung.

Grundwassersanierung

In-situ-Verfahren für die gesättigte Zone: Einsatzmöglichkeiten und erste Beispiele aus Nordrhein-Westfalen

Bei einer Vielzahl von Altlasten ist der Wirkungspfad Boden-Grundwasser betroffen, bzw. das Grundwasser ist belastet und sanierungsbedürftig. Da in vielen Fällen die Schadstoffquellen nicht saniert werden oder mit verhältnismäßigem Aufwand nicht saniert werden können, kommt es zwangsläufig zu lange andauernden Emissionen aus der Quelle in den Grundwasserabstrom. Daraus folgen häufig lange laufende und wenig effiziente Fahnensanierungen, die i. d. R. mittels „pump-and-treat“ durchgeführt werden und mit hohen Betriebskosten verbunden sind. Zurzeit werden verstärkt In-situ-Verfahren in der gesättigten Zone (Boden und Grundwasser) für die Quelle oder Fahne als eine Alternative oder Ergänzung zu pump-and-treat-Maßnahmen diskutiert und in ersten Fällen bereits eingesetzt. In-situ-Verfahren in der gesättigten Zone können biologische, chemische, physikalische oder thermische Prozesse zugrunde liegen. Die Veröffentlichung gibt eine Übersicht über praxisrelevante In-situ-Verfahren und deren Wirkungsprinzip und stellt Einsatzmöglichkeiten und Grenzen sowie erste Anwendungsbeispiele aus Nordrhein-Westfalen dar.

pump-and-treat: ein effizientes und wirtschaftliches Verfahren zur Grundwassersanierung oder: Betrachtung zum erfolgreichen Abschluss der hydraulischen Grundwassersanierung in Schwerin-Görries

Auf der ehemaligen WGT-Liegenschaft in Schwerin-Görries wurde im Jahr 2006 eine LCKW-Grundwassersanierung mittels pumpand-treat-Verfahren innerhalb des Zeit- und Budgetplans erfolgreich abgeschlossen. Die Nachhaltigkeit des Sanierungserfolgs wurde unter besonderer Berücksichtigung des Rebound-Effekts nachgewiesen. An diesem Beispiel soll dokumentiert werden, dass das pump-and-treat-Verfahren ein zuverlässiges, bewährtes und erfolgreiches Sanierungsverfahren nach dem Stand der Technik ist. Die in der Literatur häufig dokumentierten unbefriedigenden Sanierungsverläufe für diese Verfahren sind nicht selten darauf zurückzuführen, dass Fehler in der Erkundung, Planung und Überwachung gemacht wurden oder eine Fehleinschätzung der standortspezifischen Erfolgsaussichten erfolgte. Deshalb werden Randbedingungen und Empfehlungen für den erfolgreichen Einsatz dieses hinreichend bewährten Sanierungsverfahrens zusammengestellt.

ITVA

Die neue EG-Grundwasserrichtlinie (GWRL) – Eine erste Auswertung des Arbeitskreises Wasserrahmenrichtlinie

Nachdem der Rat und das EU-Parlament dem Ergebnis des Vermittlungsausschusses zum Entwurf der EG-Grundwasserrichtlinie (GWRL) zugestimmt haben, ist die Richtlinie nun verabschiedet und veröffentlicht worden (Richtlinie 2006/118/EG vom 12.12.2006, EG-Amtsblatt L 372 v. 27.12.2006, S. 19). Die GWRL ist bis zum 16.01.2009 in nationales Recht umzusetzen (die im Amtsblatt veröffentlichte Umsetzungsfrist 16.01.2013 ist falsch, eine Berichtigung ist zu erwarten). Der AK WRRL hat sich in Fortsetzung seiner Aktivitäten auf diesem Gebiet zeitnah mit der nunmehr verbindlichen Fassung der GWRL beschäftigt. Nachfolgend nehmen Mitglieder des Arbeitskreises eine erste Bewertung der GWRL aus der Sicht der Altlastenbearbeitung vor. An der grundsätzlichen Zielstellung der WRRL und der GWRL, deren Priorität bei der übergreifenden, flussgebietsbezogenen Gewässerbewirtschaftung und dem Schutz von Gewässerkörpern liegt, hat sich nichts geändert (siehe auch die bisherigen Veröffentlichungen des AK). Allerdings sind die expliziten Vorgaben für lokale Grundwasserbelastungen aus punktuellen Schadstoffquellen, wozu auch Altlasten zählen, gegenüber dem ursprünglichen Kommissionsentwurf von September 2003 deutlich gestärkt worden.

Tagungen

Zielsetzung, Machbarkeit und Effektivität von Altlastensanierung – Nachbetrachtung zum XVII. Sächsischen Altlastenkolloquium 2006

Es ist zu einer wichtigen und schönen Tradition geworden, dass sich mit der Altlastenbearbeitung Befasste und Interessierte aus den verschiedensten Behörden, den Ingenieurbüros und Ausführungsfirmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen sowie Betroffene im Herbst in Dresden zum Sächsischen Altlastenkolloquium zusammenfinden. Unter dem Rahmenthema „Zielsetzung, Machbarkeit und Effektivität von Altlastensanierung“ hatte der Landesverband Sachsen des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. (BWK) am 07. und 08. November 2006 wieder in das Internationale Congress Center Dresden eingeladen. Traditionell übernahm der Sächsische Staatminister für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL), Stanislaw Tillich, die Schirmherrschaft.

Tagungsbericht vom Altlastentag Hannover 2006 – Forum für Boden- und Grundwasserschutz

Am 7. September 2006 trafen sich rund 200 Expertinnen und Experten aus Behörden, Unternehmen und Institutionen beim 15. Altlastentag Hannover „Forum für Boden- und Grundwasserschutz“, der von der Stadt Hannover und der Universität Lüneburg in Suderburg veranstaltet wurde. Auf dem Programm standen neben einem Einführungsreferat sechs Workshops zu unterschiedlichen Themen des Boden- und Grundwasserschutzes. Begleitet wurde die eintägige Veranstaltung von einer Fachausstellung.

Service

ITVA-Mitteilungen

altlasten news

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