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Inhalt der Ausgabe 02/2004

Sickerwasserprognose

Bewertung der Biodegradation im Rahmen der Sickerwasserprognose zur Verlagerung organischer Schadstoffe

Es wird ein Ansatz zur Bewertung des biologischen Abbaus im Rahmen der Sickerwasserprognose aufgezeigt. Schwerpunkt wird dabei auf die Bewertung der Standort- und Bodenparameter im Hinblick auf ihre Gunst für den biologischen Abbau gelegt. Über einen Entscheidungsbaum kann ermittelt werden, ob die Biodegradation berücksichtigt werden muss.

Natural Attenuation

Integration von MNA in die Sanierung von großflächig kontaminierten Standorten (am Beispiel Bitterfeld)

Für eine geeignete Sanierung großräumig kontaminierter Standorte ist es sinnvoll, über einen gefährdungsorientierten Ansatz den Schutz der Rezeptoren in den Vordergrund zu stellen. Dabei sollte das standort-inhärente NA Potenzial in den Sanierungsplan miteinbezogen werden. Am Beispiel Bitterfeld wird ein Fünf-Schritt-Ansatz erläutert, mit dem das Sanierungspotenzial der NA Prozesse in begrenzten Abschnitten eines Megasites nachgewiesen werden kann.

MTBE

Aktuelles zum Thema MTBE – Konsequenzen für zukünftige Altlastensanierungen

Der Kraftstoffzusatz Methyl tert-butyl Ether ist aufgrund seiner guten Flüchtigkeit, der guten Wasserlöslichkeit und seiner Persistenz besonders im Wasser in die Umweltdiskussion geraten. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die teilweise dramatische Situation in den USA nicht direkt auf Europa übertragbar ist. Andererseits ist auch in Europa die bereits in geringen Konzentrationen übel riechende Flüssigkeit im Grund-, Oberflächen-, Niederschlags- und teilweise Trinkwasser nachweisbar. In diesem Kurzbericht werden aktuelle Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zum Thema MTBE kurz zusammengefasst dargestellt.

Altlastenbearbeitung

Integrale Altlastenbearbeitung nach dem BBodSchG

Altlasten werden traditionell anknüpfend an die individuellen Pflichten grundstücksbezogen untersucht und saniert. Die Auswirkungen von Altlasten auf benachbarten Grundstücken zueinander können durch die grundstücksbezogene Maßnahmen nicht oder allenfalls dann erfasst werden, wenn auf allen Grundstücken gleichartige Maßnahmen erfolgen. Liegen mehrere kontaminierte Flächen, z. B. aufgrund unterschiedlicher zeit gleicher oder nacheinander erfolgender Nutzungen neben- oder übereinander, führt ein einzelgrundstücksbezogenes Vorgehen häufig zu keinen befriedigenden Ergebnissen. Die Sanierung einzelner Schadensherde trägt regelmäßig nicht zur nachhaltigen Verbesserung der Boden- und Grundwassersituation bei, weil aus benachbarten Quellen weiterhin ein Schadstoffeintrag in Boden und Grundwasser erfolgt. In dem vorliegenden Beitrag soll dargestellt werden, ob und inwieweit das Bodenschutzgesetz eine solche „grundstücks- und verursacherübergreifende“ Altlastenbearbeitung ermöglicht.

Risikoanalyse

Quantifizierung finanzieller Risiken von Altlasten mit dem Instrumentarium „KOBALT“

Mit dem in der Praxis bereits erprobten Instrument KOBALT (Kostenschätzung behebungspflichtiger Altlasten) lassen sich die technischen und finanziellen Aufwendungen, denen sich ein im Hinblick auf Altlasten Kostenverantwortlicher ausgesetzt sehen muss, hinreichend genau ermitteln. Grundlage hierfür ist eine einzelfallbezogene Risikoanalyse und darauf aufbauend die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für die erforderlichen und verhältnismäßigen Sanierungs- und Nachsorgemaßnahmen unter Berücksichtigung des vom Gesetzgeber Geforderten. Kernstück des Verfahrens ist eine ermessensfehlerfreie Maßnahmeentscheidung. Sie beruht auf einer sachgerechten Ableitung von Umweltqualitätszielen des Sollzustandes, die unter Berücksichtigung des– die Sanierungspflicht jeweils begründenden Ist-Zustands als angemessen zu betrachten sind. Der Sollzustand wird schutzgut- und nutzungsbezogen definiert. Dabei werden die Gesetzmäßigkeit der natürlichen Prozesse der Mobilisation, Migration und Akkumulation von Stoffen in der oberen Schicht der Erdkruste zugrunde gelegt, deren Wirkungen von Geologen gut abschätzbar sind.

Hochofengasschlämme

Deponierte Hochofengasschlämme – Eine Gefahr für die Umwelt?

Bei der Roheisenerzeugung fällt als Abfall der so genannte Hochofengasschlamm an. Nach Stand damaliger Technik wurde dieser Schlamm früher in ungesicherten Deponien abgelagert. In dieser Arbeit wurde der Frage nach gegangen, welche Gefahren heute von derartigen Deponien ausgehen. Hierzu wurde an einem Fallbeispiel die stoffliche Zusammensetzung solcher Schlämme untersucht als auch die in situ und pH-abhängige Löslichkeit von umweltrelevanten Stoffen bestimmt. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Wirkungspfaden Schlamm (Boden) – Mensch und Schlamm (Boden) – Grundwasser gewidmet.

 

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