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Inhalt der Ausgabe 02/2006

In-situ-Sanierung

Sanierung mit Nano-Eisen – Stand der Technik

Der Beitrag gibt einen Überblick über Grundlagen und Leistungsfähigkeit der Nano-Eisen Sanierungstechnologie. Es wird dargestellt, für welche organischen und anorganischen Schadstoffe eine Sanierung mit Nano-Eisen möglich ist und welche Endprodukte bei der Anwendung zu erwarten sind. Dabei werden sowohl die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten als auch anwendungsorientierte Veröffentlichungen berücksichtigt. Thematische Schwerpunkte sind: Abbaumechanismen und Abbaukinetik typischer Umweltschadstoffe, Injektionsbedingungen, Transportverhalten und Umwelteinflüsse von Nano-Eisen.

Grundwassersanierung

Kosten zur Sanierung von Grundwasserverunreinigungen durch CKW und Ansätze zur Definition der Verhältnismäßigkeit von Sanierungsmaßnahmen

Die meisten CKW-Grundwasserschäden werden durch Pump-and-Treat saniert. Aufgrund der Persistenz der CKW und langen Sanierungszeiten ist dies mit hohen Kosten verbunden. Konkrete Angaben zu den Sanierungskosten sind in der Literatur kaum zu finden. Es wurden die Kostendaten von 13 CKW-Sanierungsprojekten aufbereitet und in Übersichten zusammengestellt. Bei einigen Projekten erhebt sich die Frage, ob die Verhältnismäßigkeit noch gegeben ist. Die Verhältnismäßigkeit ist einerseites bei der Ausführung von Grundwassersanierungen von allen Beteiligten zu würdigen, andererseits fehlen jedoch konkrete Grundlagen zu deren Bewertung. Da Sanierungskosten starken Einfluss darauf haben, ob im gegebenen Einzelfall die Verhältnismäßigkeit gewahrt ist, bieten die vorgestellten monetären Auswertungen einen Ansatz zur Konkretisierung der Verhältnismäßigkeit und sollen einen Beitrag dazu leisten, die Diskussion über Bewertung der Verhältnismäßigkeit anzuregen.

Zur Umsetzung von Geringfügigkeitsschwellen auf Landesebene

Die LAWA hat im Herbst 2004 ihren Bericht zur Ableitung von Geringfügigkeitsschwellen (GFS) für das Grundwasser vorgelegt, der von der Umweltministerkonferenz Ende November 2004 angenommen worden ist. Der Bericht wurde im Dezember 2004 veröffentlicht. Seine Inhalte bedürfen einer Umsetzung auf Landesebene, um Bedeutung zu erlangen für den praktischen Vollzug von Altlastensanierungsmaßnahmen. In Hessen war zunächst beabsichtigt, GFS durch eine Grundwassersanierungsverordnung einzuführen. Inzwischen nahm der hessische Verordnungsgeber zwar Abstand vom Erlass dieser Verordnung, auf Basis der GFS wurde aber am 30. 09. 2005 eine Verwaltungsvorschrift zu den „Anforderungen an die Erfassung, Bewertung und Sanierung von Grundwasserverunreinigungen“ erlassen. Auch Berlin hat eine Verwaltungsvorschrift mit auf GFS basierenden „Bewertungskriterien für die Beurteilung von Grundwasserverunreinigungen)“ veröffentlicht. Aus diesem Anlass setzt sich dieser Beitrag kritisch mit einer (unter-) gesetzlichen Umsetzung des LAWA-Berichts durch die Länder auseinander.

Bodensanierung

Natürlicher Abbau von aromatischen und Mineralölkohlenwasserstoffen in der ungesättigten Bodenzone

Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden auf einem mit Mineralölprodukten kontaminierten Standort mittels ausgewählter hydrogeologischer, bodenkundlicher, physiko-chemischer und biologischer Parameter sowie geeigneter Probennahme- und Analysenmethoden natürliche mikrobielle Abbauprozesse in der wasserungesättigten Bodenzone nachgewiesen. Die bei den Langzeituntersuchungen gewonnenen Erkenntnisse flossen in eine Handlungsempfehlung ein, die eine wissenschaftlich-technische Hilfestellung zur Beurteilung des natürlichen Schadstoffabbaus und -rückhaltes geben soll.

Flächenrecycling

RE – move! Ein modernes Instrument zur Bewertung der ökonomischen Risiken von Altlasten und Brachflächen

Brachflächenaufgaben gehen inzwischen über reine fachtechnische Fragestellungen hinaus. Zusätzlich stehen zunehmend Fragen der Ermittlung und Beurteilung von verbleibenden ökonomischen Restrisiken im Zentrum des Interesses. Die verschiedenen Projektbeteiligten erwarten deshalb insbesondere eine Quantifizierung von Risikoszenarien, die sich mit ihrer jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und dem zugehörigen monetären Risikowert beschreiben lassen. Diese Aufgabe läßt sich mit Hilfe des Software-Tools „RE – move!“ lösen, das mit der Methode der Monte-Carlo-Simulation arbeitet.

 

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