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Inhalt der Ausgabe 03/2016

Editorial

Wir sind auf dem richtigen Weg

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Erheblichkeit von Boden- und Grundwasserverschmutzungen

Feststellung der Erheblichkeit von Boden- und Grundwasserverschmutzungen nach Betriebseinstellung von IED-Anlagen

Bei endgültiger Einstellung des Betriebs von Anlagen nach der Industrie-Emissions-Richtlinie (IED-Anlagen) ist für das Anlagengrundstück regelmäßig die Rückführungsverpflichtung in den Ausgangszustand zu prüfen. Eine entsprechende Arbeitshilfe hierzu wird zurzeit von der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) erarbeitet. Maßgeblich für die Rückführungsverpflichtung ist die Erheblichkeit der Verschmutzung von Boden oder Grundwasser im Sinne des § 5 Abs. 4 BImSchG. Im Beitrag werden die bei der Erstellung der Arbeitshilfe betrachteten Ansätze zur Ermittlung der Erheblichkeit erläutert, verglichen und im Verhältnis zu weiteren frachtbegrenzenden Eintrags-Kriterien des Immissions-, Boden- und Grundwasserschutzes auf Plausibilität betrachtet.

Grundwasser-Zirkulations-Brunnen (IEG-GCW® )

Grundwasser-Zirkulations-Brunnen (IEG-GCW®): Verteilung von Reagenzien im Untergrund

Das Verständnis von Fließprozessen im Porenraum ist der Schlüssel bei der Entwicklung bzw. dem Einsatz von Grundwassersanierungsverfahren. Es werden wichtige Aspekte wie Porenkanalbeschaffenheit, Biofilmbildung und die dadurch bedingten Fluidbewegungen erläutert. Es folgt eine Beschreibung des Prinzips der Grundwasserzirkulation (IEG-GCW®) und der Unterschiede zu anderen Verfahren. Anhand von Fallbeispielen wird erläutert, wie IEG-GCW® in der Praxis eingesetzt werden. In allen Projekten ließen sich erhebliche Schadstoffreduzierungen durch die Zugabe von Nährstoffen direkt in die Grundwasserzirkulation bzw. in benachbarte Satellitenbrunnen erreichen.

Optimierte biotechnische Sanierung sprengstoffkontaminierter Böden

Optimierte biotechnische Sanierung sprengstoffkontaminierter Böden

Unter zwei militärischen Standorten in den USA, einer Munitionsfabrik und einem Marinewaffendepot, war der Boden mit organischen Sprengstoffen kontaminiert. Neben TNT, RDX und HMX ist einer der beiden Standorte zusätzlich mit Barium belastet. Zur Bodensanierung wurde ein optimiertes mikrobiologisches Verfahren eingesetzt, das den natürlichen biologischen Abbau durch Verbesserung der Milieubedingungen verstärkt. Die Zugabe organischer und anorganischer Zuschlagstoffe (nullwertiges Eisen) mit einer einhergehenden Absenkung des Redoxpotenzials ist eine der Wirkungen des Verfahrens mit der die Konzentrationen von A, B und C bis zu 99 % reduziert werden konnten und die ohnehin sehr niedrigen Sanierungszielwerte erreicht wurden.

Rüstungsaltlasten – mehr als Kampfmittel

Rüstungsaltlasten – mehr als Kampfmittel

Vor 70 Jahren endete der II. Weltkrieg in Europa, vor 100 Jahren war der I. Weltkrieg in vollem Gange. Die Umweltfolgen beider Weltkriege sind jedoch längst nicht bewältigt. Die Bevölkerung nimmt dies bestenfalls dann wahr, wenn tausende Menschen wegen der Beseitigung eines zufällig oder nach gezielter Suche gefundenen Bombenblindgängers evakuiert werden müssen. Von einer flächenhaften Belastung vieler Regionen durch Kampfmittel weiß sie zumeist nichts. Jedoch ist die Kampfmittelproblematik nur eine Seite der Kriegsfolgen. Dort, wo insbesondere Munition und lose Explosivstoffe nach Kriegsende durch Sprengen oder Abbrennen vernichtet, wo sie und ihre Bestandteile hergestellt wurden, können heute noch erhebliche Verunreinigungen von Boden und Gewässern vorliegen.

Mit der Straßenbahn zum ITVA-Symposium 2016

Mit der Straßenbahn zum ITVA-Symposium 2016

Elbflorenz, wie Dresden liebevoll und selbstbewusst von „starken“ Herrscherdynastien Sachsens, wie von Anwohnern bezeichnet wird, war Veranstaltungsort des ITVA-Altlastensymposiums 2016 und des 24. Sächsischen Altlastenkolloquiums, die als gemeinsame Veranstaltung des Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e. V. (ITVA), des Bundes der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e. V. (BWK) – Landesverbandes Sachsen und des Dresdner Grundwasserforschungszentrums e. V. (DGFZ) durchgeführt wurde. Die Schirmherrschaft übernahm das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL).

ITVA

ITVA-Mitteilungen

+++ Bericht über die 27. Mitgliederversammlung des ITVA am 11.03.2016 in Dresden +++ Fachausschüsse. Fachausschuss C4 „Rüstungsaltlasten“ +++

Service

altlasten news

+++ Weitere 2,8 Millionen Euro für Altlasten-Sanierung des Schoch-Areals in Stuttgart +++ Sanierung von PFT-belastetem Grundwasser – Langzeitpumpversuch zur Erprobung der großtechnischen Reinigung gestartet +++ UBA koordiniert EU Projekt INSPIRATION „Strategische Forschungsagenda Boden/ Fläche“ +++ Zukunftskonzept Helmholtz-Gemeinschaft +++ 25. Altlastentag Hannover 2016 am 08.09.2016 in Suderburg +++ Berufsbegleitende Weiterbildung für Naturwissenschaftler/-innen und Ingenieure/Ingenieurinnen an der Universität Koblenz-Landau +++ Proceedings der Dresdner Grundwassertage erschienen +++ Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) übergibt neues Umweltgutachten +++ Große regionale Unterschiede bei Flächenverbrauch in Deutschland +++ Neues von UMWELTdigital.de +++

Veranstaltungsvorschau

 

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