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Inhalt der Ausgabe 03/2018

Editorial

ITVA-Preis – ein Baustein zur Nachwuchsförderung

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Aufsätze

Natural Attenuation

Für die kostensparende Einbindung natürlicher oder stimulierter Reinigungsprozesse in das Gesamtkonzept einer Sanierung reichen wenige Kernaussagen aus, die jedoch gut belegt sein müssen. Entsprechende Untersuchungsmethoden zum Abbau verschiedener Schadstoffgruppen (z. B. LCKW, BTEX, PAK, MKW) wurden in den letzten Jahren in der Sanierungspraxis erfolgreich eingesetzt und weiterentwickelt. Zehn Methoden zur Untersuchung des Schadstoffabbaus in Altlasten werden im vorliegenden Beitrag näher beschrieben und diskutiert, darunter Isotopen untersuchungen, qPCR-Verfahren, BACTRAPS, Labormikrokosmen, Metaboliten- und Enantiomeranalysen sowie das GC/MS-Screening.

Auswirkungen von Stahlwerksschlacken im ländlichen Wegebau auf umliegende naturnahe Böden

Im Rahmen der vorliegenden Untersuchungen wurden die Auswirkungen von Feststoffgehalten von im offenen ländlichen Wegebau eingesetzten Stahlwerksschlacken auf die umliegenden naturnahen Böden untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass auch im ungünstigen Fall nur sehr geringe bis auf maximal wenige Meter begrenzte Schwermetalleinträge in umliegende Oberböden stattfinden können wo raus keine Besorgnis des Entstehens schädlicher Bodenveränderungen resultiert.

Prognose der Grundwasserbelastung nach einer thermischen Quellensanierung

Die Bewertung des Sanierungserfolges erfolgt unabhängig vom gewählten Verfahren. Bei thermischen In-situ-Sanierungen (TISS) können die benötigten Parameter erst nach dem Abkühlen von Boden und Grundwasser auf natürliche Temperaturen gemessen werden. Um den Abschaltzeitpunkt bereits während einer TISS (Temperaturen > 60 °C) abzuschätzen, wurde das Modell MATZE entwickelt. Aus diesem lässt sich eine schnelle und überschlägige Abschätzung künftiger „kalter“ Sickerwasser- und Grundwasserfrachten aus den Daten des Sanierungsbetriebs ableiten.

Energiesparende, nachhaltige Grundwassersanierung

Die Nachhaltigkeit von Sanierungen rückt in den letzten Jahren wieder stärker in das Bewusstsein von Entscheidern. Thermische In-situ-Sanierungen sind seit Jahren als wirtschaftliche und energiesparende Verfahren bei der Beseitigung von Schadensherden etabliert. Am Beispiel einer CKW-Sanierung unter Wohngebäuden wird erläutert, wie man 60.000 µg/l Σ CKW im Schichtwasser auf <10 µg/l ΣCKW im Grundwasser sanieren kann und warum richtiges Heizen nicht nur Sanierungszeit reduziert, sondern auch Kosten senkt.

Tagungen

Weiterentwicklung innovativer Verfahren zur Boden- und Grundwassersanierung im Rahmen der Umweltwirtschaftsstrategie NRW

Die Umweltwirtschaftsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen hat zum Ziel, Innovationen in verschiedenen Bereichen von „Erneuerbaren Energien über Technologien zur Emissionsminderung, Abwasserbehandlung oder Bodensanierung bis zum Ökolandbau und der Elektromobilität“ zu unterstützen. Dazu werden im Masterplan „Land der Umweltwirtschaft“ – differenziert nach 8 Teilmärkten – 108 Maßnahmen dargestellt.

Rechtsprechung

Rechtsprechungsreport Altlastenmanagement

1. BVerwG, Beschluss vom 16.02.2017 – 7 B 16/16 Auswahlermessen bei rechtlichen Unsicherheiten im Hinblick auf die Störereigenschaft
2. Bayerischer VGH, Beschluss vom 02.05.2017 – 22 C 17.636 Zur Kostenpflicht des Duldungsverpflichteten
3. OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 04.09.2017 – 2 M 69/17 Berücksichtigung bodenschutzrechtlicher Vorschriften bei der Erteilung einer Baugenehmigung
4. OVG NRW, Urteil vom 20.09.2017 – 16 A 1920/09 Handlungsstörer – Zurechnung der Sanierungsverantwortung
5. OVG Hamburg, Urteil vom 12.10.2017 – 2 Bf 1/16 Anforderungen an den Gefahrenverdacht für die Anordnung einer bodenschutzrechtlichen Untersuchung
6. VG Karlsruhe, Urteil vom 24.10 2017 – 6 K 2064/16 Anforderungen an den Verdacht eines Verursachungsbeitrags
7. OVG Bremen, Beschluss vom 20.12.2017 – 1 LA 292/15 Erbbauberechtigter als Sanierungsverantwortlicher
8. VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 10.01.2018 – 9 L 3015/17 Anforderungen an die Erwägungen zur Störerauswahl
9. Bayerischer VGH, Urteil vom 30.01.2018 – 22 B 16.2099 Der Geschäftsführer einer GmbH (und seine Rechtsnachfolger) als Verursacher einer Altlast
10. VG Potsdam, Urteil vom 01.02.2018 – 1 K 617/16 Zum Wiederaufgreifen eines Freistellungsverfahren nach Umweltrahmengesetz

ITVA

ITVA-Mitteilungen

+++ Altlastensymposium 2019, 09.–10. Mai 2019, München Einladung zur Beitragseinreichung / Call for Papers +++ Workshop „Zukünftige Anfor derungen bei Probenahmen – bürokratische Hürde oder Notwendigkeit und Chance?“, 01. August 2018, Berlin +++ „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ Informationsveranstaltung für Studierende, Absolventen und Young Professionals an der Ruhr-Universität Bochum +++

Service

altlasten news

+++ Leaching behavior and ecotoxicological effects of different game shot materials in freshwater +++ Entwurf Arbeitsblatt DWA-A 786 Technische Regel wassergefährdender Stoffe (TRwS) – Ausführungen von Dichtflächen +++ Bodenschutzpreis Nordrhein- Westfalen 2018 +++ Haushaltsbeschlüsse stärken Zukunftsthema Umweltschutz +++ Gemeinsame Lösungen für Naturschutz, Bodenschutz und Landwirtschaft +++

Veranstaltungsvorschau

 

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