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Inhalt der Ausgabe 05/2012

Editorial

Die Global Soil Week nimmt sich der vergessenen Ressource Boden an

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

LCKW-Verteilung

LCKW-Verteilung, Redoxparameter und mikrobiologischer Abbau im Porengrundwasserleiter des Oberrheingrabens bis 50 m Tiefe, dargestellt an einem Fallbeispiel

An einem Fallbeispiel eines LCKW-Schadens im Porengrundwasserleiter des Oberrheingrabens wurden die LCKW-Verteilung, die Redoxparameter und der mikrobiologische Abbau bis 50 m Tiefe untersucht. Im Bereich der Eintrittstelle der LCKW in das Grundwasser liegt eine Reaktionszone mit deutlicher Änderung der Redoxparameter vor, in welcher ein Abbau von PCE zu cDCE erfolgt und anaerob-reduktiv LCKW-verwertende Bakterien nachgewiesen wurden. In der LCKW-Fahne verlagert sich der Hauptschadstoff cDCE bis in eine Tiefe von 20–40 m. Im Abstrom der Reaktionszone scheint der Konzentrationsrückgang in der Fahne durch Verdünnung verursacht zu sein. Diese Untersuchung illustriert die Zusammenhänge zwischen Schadstoffmuster, hydrochemischen Parametern und mikrobiologischer Besiedlung.

In a case study of a chlorinated solvent pollution in the aquifer of the Upper Rhinegraben the distribution of chlorinated aliphatic hydrocarbons (CAH), the redox parameters and the microbial community were investigated down to 50 m depth. At the pollution source a reactive zone with changing redox conditions has been developed in the aquifer, in which the degradation of PCE to cDCE takes place. The microbial community and the redox parameters indicate biodegradation under anaerobic conditions. In the plume the cDCE as dominating pollutant is dislocated down to a depth of 20–40 m. Down gradient of the reactive zone the decreasing concentrations of cDCE seem to be caused by dilution processes. This study illustrates the interdependency of pollutant profiles, hydrochemical parameters and the microbial community.

Methanoxidation und Schadstoffeliminierung in einem Biobeet

Methanoxidation und Schadstoffeliminierung in einem Biobeet im Rahmen eines MNA-Konzeptes

Auf einem ehemaligen Schwelereigelände wurde versucht, angesammeltes Schadgas aus dem Untergrund im Rahmen eines MNA-Konzeptes zur Gefahrenabwehr über ein Biobeet, in Anlehnung an Methanoxidationsschichten auf Deponien, abzureinigen. Dabei erfolgte eine natürliche Abreinigung von Methan, H2S, BTEX und weiteren VOC‘s in einem Biobeet. Der Untersuchungszeitraum der beschriebenen Feldstudie betrug ein halbes Jahr. Die Versuchsergebnisse wurden Methanabbauraten auf Deponien gegenübergestellt.

Accumulated harmful gas from the subsurface was cleaned up naturally at a contaminated site, according to processes in methane oxidation layers at dumpsites. The cleanup was done within the scope of a MNAConcept in terms of hazard control. The natural attenuation of methane, hydrogen sulfide, BTEX and other VOC’s was proven in a biobed during a half year field study. The results were compared to methane oxidation rates at dumpsites.

FTIR-Spektroskopie als Untersuchungsinstrument in der Altlastenbearbeitung

FTIR-Spektroskopie als Untersuchungsinstrument in der Altlastenbearbeitung Methodenentwicklung – Potenziale – Ausblick

Das Erkennen und Charakterisieren von technogenen Substraten in urbanen Böden und Altlasten spielt sowohl in der Altlastenbearbeitung als auch der Bodenkunde, etwa vor dem Hintergrund ihres Gefährdungspotenzials oder ihren Einfluss auf die Bodenfunktionen, eine bedeutende Rolle. Die vorgestellte entwickelte Methode zeigt, dass eine Klassifikation der aus Böden und Altlasten stammenden Schlacken mittels FTIR-Spektroskopie möglich ist. Hierzu werden in einem iterativen Prozess charakterisierende Bereiche der einzelnen Probenspektren extrahiert und mittels statistischer Analyseverfahren ausgewertet. Damit bietet die Methode der FTIR-Spektroskopie die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit, kostengünstig eine Fülle an auswertbaren Informationen von nicht identifizierbaren Substraten/ Materialien – auch mit unbekannter Herkunft – zu sammeln und auszuwerten.

The identification of technogenic substrates, like slags or ashes in urban soils and brownfield sites is an important prerequisite for evaluating hazard potentials or the functions of the soils. The spectroscopic method presented in this article proved to be reliable for the classification of the investigated slags originating from different ores and production processes and collected from soils and brownfield sites. This was achieved by combining principal component analysis of the spectral data with a statistical classification tool. Clearly, the analysis of technogenic substrates with this FTIR-spectroscopic based method allows the determination of a wide range of information from non-identifiable substrates/materials in a quick and cost-efficient way.

Stationäre Bodenbehandlungsanlagen 2012

Stationäre Bodenbehandlungsanlagen 2012 – Trendwende und Marktbereinigung?

Seit der letzten Aktualisierung dieser Zusammenstellung im Heft 3/2010 ist eine geraume Zeit verstrichen und es wird interessant sein, die zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen zu analysieren und zu bewerten. Zunächst gilt der Dank allen Anlagenbetreibern, die uns bei der Erhebung unterstützt und die Daten zur Verfügung gestellt haben. Schaut man sich die vorliegenden Informationen an, so sind zwei grundsätzliche Trends zu beobachten. Es gibt eine Reihe von Eigentümerwechseln und Anlagenschließungen. Die Zech Umwelt Gruppe vereint inzwischen 15 stationäre Anlagen und ist im Bereich der biologischen Bodenbehandlung mit 12 Anlagen Marktführer in Deutschland.

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+++ Sanierungsstart auf dem Gelände der ehemaligen Dachpappenfabrik Dr. Kohl in Dorsten +++ Sanierung der ehemaligen Sachpappenfabrik „Westermann“ in Minden beginnt +++ Der neue OTT MF pro – magnetisch-induktiver Strömungsmesser +++ Der neue OTT ecoLog 800 liefert Leitfähigkeitsdaten +++ ICP-OES-Spektrometer SPECTROBLUE erhält Innovation-Award +++ Fracking nur mit strengen Auflagen zulassen Neues Gutachten: Keine Erdgasbohrungen in Trinkwasserschutzgebieten +++

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