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Inhalt der Ausgabe 05/2014

Nachruf

Gründungspräsident des Umweltbundesamtes Heinrich Freiherr von Lersner gestorben – ein Nachruf

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Bewertung der radiologischen Altlastenrelevanz

Bewertung der radiologischen Altlastenrelevanz von gewerblichen und industriellen Standorten

Aus den seit 1990 in den neuen, aber auch alten Bundesländern gesammelten Erfahrungen ist abzuleiten, dass es an einigen Orten in Deutschland über längere Zeit zu unbemerkten zusätzlichen und damit auch erhöhten Strahlenexpositionen von Personen der Bevölkerung kam. Die Ursache hierfür ist die Ausklammerung von Radioaktivität im Rahmen der Erstellung von bodenschutzrechtlichen Altstandortkatastern und der Erstbewertung der darin enthaltenen Informationen. In vielen Fällen müssten diese bei den Bodenschutzbehörden vorhandenen Informationen nur zusätzlich gefiltert werden, um Standorte mit einem Verdacht auf radioaktive Kontaminationen zu ermitteln. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis „Natürliche Radioaktivität“ des Fachverbandes Strahlenschutz e. V. (AKNAT) den Branchenkatalog des Landes Baden-Württemberg genutzt, um Branchen zu identifizieren, bei denen Anhaltspunkte für radioaktive Hinterlassenschaften vorliegen, die bei einer Altlastenuntersuchung überprüft werden sollten.

Experience gained since 1990 in the new, but also old German Federal States has shown that there are radioactive contaminated sites beside the legacies of uranium mining in Germany which caused exposures exceeding the radiation protection limits for members of the public. The reason for this situation is that radioactivity has been excluded in the compilation of the register for potentially hazardous sites that are prepared routinely in the context of soil protection assessments. Moreover, the information contained in these registers is not yet evaluated regarding aspects of radioactivity. In many cases, the information existing at the soil protection authorities needs only to be additionally filtered in order to identify potentially hazardous sites for radioactive contamination. For that reason, the working group “Natural radioactivity” (AKNAT) of the German-Swiss Radiation Protection Association developed a specific catalogue of business branches that provides indications for radioactive legacies.

Das TIMBRE-Priorisierungstool

Das TIMBRE-Priorisierungstool: Brachflächenbewertung von Grundstücksportfolios in Sachsen und Thüringen

Eigner von großen (Brach-)Flächenportfolios müssen limitierte Ressourcen kosten- und zeiteffizient auf die Entwicklung der kritischsten und erfolgversprechendsten Standorte lenken. Im EU-Projekt TIMBRE wurde ein Priorisierungswerkzeug entwickelt, mit dem eine beliebige Anzahl von Flächen hinsichtlich unterschiedlichster Kriterien verglichen werden kann. Die Ergebnisse werden entsprechend der Tauglichkeit der Standorte priorisiert und sowohl tabellarisch als auch kartografisch dargestellt. Je nach angestrebtem Priorisierungsziel können die Bewertungskriterien durch den Anwender ergänzt und gewichtet werden. So können effektiv Handlungsprioritäten auch bei differierenden Nutzungszielen ermittelt und verglichen werden. Das Priorisierungstool steht kostenfrei online unter www.timbre-project.eu zur Verfügung. Dieser Beitrag skizziert die Funktionalitäten des Tools und berichtet über die Chancen und Grenzen dessen Anwendung im Ergebnis der testweisen Praxisnutzung durch zwei große institutionelle Flächeneigentümer.

Owners of extensive real estate and brownfields portfolios are challenged to cost- and time-efficiently allocate their limited resources to the development of the most critical or promising sites. In the EU project TIMBRE a prioritization tool was developed with which a user-defined number of sites can be assessed. The results are prioritized according to each site’s suitability and are presented both tabular and as online map. Depending on the prioritization aim, assessment criteria can be augmented and weighted by the user. Hence, alternate investment schemes reflecting varied prioritization objectives can be determined and compared effectively. The prioritization tool is available for free online at www.timbre-project.eu. This paper outlines the functionalities of the tool, and describes the strengths and limits of its application based on the results of practical test uses by two large institutional land owners.

Sanierung von LCKW-Grundwasserschäden

Sanierung von LCKW-Grundwasserschäden, Beurteilung der Erfolgsaussichten durch differenzierte Betrachtung und Untersuchung der Untergrundmatrix

Es ist heute allgemein anerkannt, dass das Schadstoff-Transportverhalten und die Fahnenentwicklung überwiegend durch das Zusammenwirken von Advektion und Diffusion gesteuert werden, während die Dispersion eine untergeordnete Rolle spielt. Die Schadstoffe verteilen sich sowohl in die gut durchlässigen als auch in die gering durchlässigen Zonen. Im Verlauf der Fahnenalterung gewinnt die Schadstoffmasse in den gering durchlässigen Zonen an Bedeutung. Durch die Anreicherung der Schadstoffe in den schlecht durchlässigen bzw. stark sorbierenden Bereichen sind bei Vorliegen gealterter Fahnen hohe Anforderungen an die Aufklärung der Schadstoffverteilung und die Konzipierung von Sanierungsverfahren zu stellen.

It is recognized today that plume development and transport are mostly influenced by advection and diffusion, rather than advection and dispersion. Contaminants distribute in both low-permeability and groundwater transmissive zones. During plume aging the remaining mass of contaminants becomes dominated within the low-permeability zone. In aged plumes numerous challenges are posed by contaminants stored in low-permeability media when assessing the extent of contamination and developing remediation.

Stationäre Bodenbehandlungsanlagen – Aktualisierung 2014

Stationäre Bodenbehandlungsanlagen in Deutschland – Aktualisierung 2014

Die letzte Aktualisierung dieser Zusammenstellung wurde im altlasten spektrum 4/2012 vorgestellt. Zunächst gilt der Dank wieder den Anlagenbetreibern, die uns bei der Erhebung unterstützt und die Daten ihrer Anlagen zur Verfügung gestellt haben. Da es keine Rechtsgrundlage für diese Datenerfassung gibt, basiert die Teilnahme auf Freiwilligkeit. Trotz wiederholter persönlicher Nachfragen konnte nur ein Datenrücklauf von 89 % erreicht werden, so dass 10 Datensätze nicht aktualisiert werden konnten. Wenn uns die Existenz und der Betrieb bestätigt wurden, haben wir die jeweilige Anlage in der Übersicht belassen und zur besseren Erkennbarkeit in der nachfolgenden Übersicht grau hinterlegt. Geschlossene Anlagen sind nur dann in der beigefügten Tabelle verblieben, wenn sie bei der letzten Datenerhebung 2012 noch in Betrieb waren. Die bereits 2012 stillgelegten Anlagen tauchen in der aktuellen Übersicht dagegen nicht mehr auf. Mit der Datenerhebung haben wir, soweit möglich, die Kontaktmöglichkeiten der Anlagenbetreiber aktualisiert. Trotz sorgfältiger Nachforschung können die Verfasser keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten übernehmen. Im Bedarfsfall kontaktieren sie bitte deshalb die Anlagenbetreiber, um verbindliche Informationen oder konkrete Angebote zu erhalten.

Service

Rechtsprechungsreport – Altlastenmanagement

+++ VG Würzburg, Beschluss vom 07.07.2014 – W 6 S 14.545 – Zum behördlichen Vorgehen wegen Gefährdung von Trinkwasser aus dem Einzugsbereich von Altdeponien +++ OLG Köln, Urteil vom 16.06.2014 – 12 U 44/13 – Merkantiler Minderwert aufgrund B odenkontamination – Darlegungsanforderungen an den Ersatzanspruch +++ VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 04.04.2014 – 9 L 349/14 – Zur Abgrenzung des KrWG, des BBodSchG und des allgemeinen Ordnungsrechts gegenüber dem BImSchG +++ VG Koblenz, Beschluss vom 17.03.2014 – 4 L 200/14.KO – Zur Anwendbarkeit des BBodSchG bei Naturereignissen – Abrutschen eines Hanges +++ VGH Mannheim, Urteil vom 13.03.2014 – 10 S 2210/12 – Behördliche Erhebung von Informationen zu wirtschaftlichen Verhältnissen eines potenziell Sanierungspflichtigen +++ VG Düsseldorf, Urteil vom 24.01.2014 – 17 K 2868/11 – Klärschlamm – Abgrenzung des BBodSchG gegenüber dem KrWG +++ OVG Magdeburg, Urteil vom 12.12.2013 – 2 L 20/12 – Zur Abgrenzung des BBergG und des KrWG gegenüber dem BBodSchG +++

ITVA-Mitteilungen

+++ Heinrich Freiherr von Lersner gestorben +++ Fachausschuss C7 „Kampfmittelräumung“ konstituiert +++

Veranstaltungsvorschau

 

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