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Betriebswirtschaftliche Vor- und Nachteile der Betriebsaufspaltung in Konkurrenz zu anderen Unternehmen

Die bereits bei I. 3. aufgeführten Beweggründe für die Wahl der Betriebsaufspaltung sollen hier nur noch kurz repetiert werden:
− Begrenzte Freistellung des wertvollen Anlagevermögens von Haftungsrisiken des Betriebes (insbes. Produzentenhaftung, Sozialverbindlichkeiten, partielle Enthaftung nach § 613 a Abs. 2 BGB)
− Sicherstellung des Lebensunterhalts der nicht aktiv tätigen Familienmitglieder durch konjunkturunabhängige laufende Pachtzinseinnahmen
− Wahrung der Unternehmenskontinuität der Betriebsgesellschaft durch gesellschaftsfremde Manager auch bei einem Generationswechsel
− Erleichterung der Erbfolge durch abgestimmte Verteilung der Vermögenskomplexe der Besitz- und Betriebsgesellschaft auf die hierfür geeigneten Erben (beachte: Wahrung des einheitlichen geschäftlichen Betätigungswillens)
− Leichtere Kapitalbeschaffung bei einer Betriebsgesellschaft in der Rechtsform der AG
− Größere Transparenz im Hinblick auf die interne und externe Beurteilung der Unternehmenssituation durch mehrfache Aufspaltung in gesonderte Betriebsbereiche (z. B. Einkauf, Herstellung, Vertrieb, sonstige unternehmerische Aktivitäten etc.)
− Ausnutzen von Standortvorteilen (z. B. durch Gründung von Einkaufs- oder Vertriebsgesellschaften im Ausland)
− Minimierung der Publizitätspflichten nach dem Bilanzrichtliniengesetz

Seiten 333 - 347

Dokument Betriebswirtschaftliche Vor- und Nachteile der Betriebsaufspaltung in Konkurrenz zu anderen Unternehmen