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Inhalt der Ausgabe 01/2011

Inhaltsverzeichnis

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Aufsätze

Sprachstandsmessung bei Migranten aus interdisziplinärer Perspektive

Der Überblick zeigt Verfahren, die auf standardisierten Messinstrumenten beruhen und sich für Reihenuntersuchungen eignen. Dargestellt werden Sprachtests bei Erwachsenen und Kindern sowie Selbsteinschätzungen der Sprachkenntnisse. Am Ende wird eine Methode beschrieben, die objektive und subjektive Elemente der Messung alltagssprachlicher Kompetenzen von Migranten verbindet.

Deutsch-Test für Zuwanderer Internationale Qualitätsstandards bei der Testentwicklung

Der vorliegende Beitrag erläutert fünf Mindeststandards der Entwicklung einer neuen Sprachprüfung. Diese Standards wurden international einheitlich von der Association of Language Testers in Europe (ALTE) definiert. Am Beispiel der seit 2009 bundesweit eingesetzten Sprachprüfung Deutsch-Test für Zuwanderer wird gezeigt, wie das Goethe-Institut diese Standards praktisch umgesetzt hat.

Aktuelle Methoden der Testmethodik und Qualitätssicherung am Beispiel des Deutsch-Tests für Zuwanderer

Bei der Entwicklung eines neuen standardisierten Sprachtests geht es zunächst darum, die Grundlagen zu definieren: Lernziele und Testkonstrukt. Weiterhin sind die Standards festzulegen, nach denen der Test erstellt und ausgewertet wird. Besonders der Nachweis einer Anbindung an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen bedarf intensiver Arbeitsschritte, die später bei der Testdurchführung in anderer Form zur dauerhaften Qualitätssicherung fortlaufend einzusetzen sind. Wichtig ist der europäische Kontext, in dem Vergleiche zwischen verschiedenen Tests zu einer Verständigung über Standards führen sollen.

Zur Anzeige von Höflichkeit im Deutschen und im Norwegischen. Konjunktivische und indikativische Ausdrucksmittel im Vergleich

Auf der Basis der Bestimmung der Verhaltensform „Höflichkeit“ und ihrer typischen Ausdrucksmittel im Deutschen und im Norwegischen werden ausgewählte Konstruktionen für Wunschbekundungen hinsichtlich eines hörer- oder sprecherseitigen Handelns in beiden Sprachen miteinander verglichen und dadurch die Spezifika des Deutschen in diesem Funktionsbereich herausgestellt.

„Interkulturelle Kompetenz“ im Diskurs der Fremdsprachenforschung: Widerstreit – Sachzwang – Konsens?

Vor dem Hintergrund einer wiederbelebten fremdsprachendidaktischen Auseinandersetzung mit der Modellierung, Operationalisierung und Überprüfbarkeit interkultureller Kompetenz unternimmt der vorliegende Beitrag eine exemplarische Kartografie dieses aktuellen Fachdiskurses, rekonstruiert auf Grundlage zweier einschlägiger Neuerscheinungen fünf konstitutive Diskursstränge, skizziert zentrale Positionen und fragt aufgrund der aufgezeigten multiparadigmatischen Struktur des Diskurses nach dem Für und Wider einer „Widerstreit-Sachzwang-Konsens-Logik“ in der Diskussion.

Rezensionen

Andrea Dlaska / Christian Krekeler: Sprachtests. Leistungsbeurteilungen im Fremdsprachenunterricht evaluieren und verbessern

Unbestreitbar kommt Sprachtests und Prüfungen im Fremdsprachenunterricht seit jeher eine wichtige Rolle zu: Sie entscheiden darüber, welchen Gruppen Lernende zugeordnet werden; sie geben Auskunft über individuelle oder gruppenbezogene Lernfortschritte; sie bilden eine Grundlage für didaktische Entscheidungen oder einen spezifischen Förderbedarf; sie machen im Idealfall Lernziele transparent; sie stoßen einen Diskurs zwischen Lernenden, Lehrenden und anderen Bildungsverantwortlichen an; sie beeinflussen die Motivation von Lernenden positiv oder negativ und vieles mehr.

Steven D. Martinson / Renate A. Schulz (Hg.): Transcultural German Studies / Deutsch als Fremdsprache. Building Bridges / Brücken bauen

Die hier zu besprechende Publikation versammelt die Vorträge, die auf einer im März 2007 an der University of Tucson (Arizona) veranstalteten internationalen Konferenz zum Thema „Transcultural German Studies“ gehalten wurden. Eines der Ziele dieser Tagung bestand darin, die konzeptuelle Grundlage des gleichnamigen Promotionsstudiengangs, der seit dem Wintersemester 2007/2008 in Zusammenarbeit zwischen der University of Arizona und der Universität Leipzig (Herder-Institut) angeboten wird, herauszuarbeiten und zu diskutieren.

Jürgen Joachimsthaler / Eugen Kotte (Hg.): Kulturwissenschaft(en) in der Diskussion

Was ist Kulturwissenschaft? Was sind Kulturwissenschaften? Haben wir es bei dieser schillernden Benennung, bei der schon die Frage nach singularischer oder pluralischer Verwendung zum Anlass für Grundsatzdebatten werden kann, überhaupt mit einem seriösen Begriff mit hinreichender analytischer Trennschärfe zu tun oder handelt es sich nicht doch eher um ein bloß modisches Label, das eigentlich eher traditionell geisteswissenschaftliche Forschungsrichtungen für sich in Anspruch nehmen, um damit Modernität und Aktualität zu signalisieren?

Sabine Schmölzer-Eibinger: Lernen in der Zweitsprache. Grundlagen und Verfahren der Förderung von Textkompetenz in mehrsprachigen Klassen

In den letzten Jahren ist der Zusammenhang zwischen Zweitsprachenförderung, Fachlernen und Bildungserfolg zunehmend in den Fokus von Forschung, Bildungspolitik und Unterrichtspraxis getreten. Dabei wurde u. a. aufgezeigt, dass sprachliche Defizite sich kumulativ auf Leistungen in Sachfächern auswirken (vgl. Baumert/Schümer 2001: 375ff.).

Heinz-Helmut Lüger / Hartmut E. H. Lenk (Hg.): Kontrastive Medienlinguistik. Mit CDROM

Ein Titel, der Interesse weckt, denn es geht um gleich zwei aktuelle und höchst relevante Felder der modernen „globalisierten und mediatisierten“ Welt: Medien und Sprach(kultur)vergleiche. Doch zunächst darf man fragen: Was ist eigentlich Medienlinguistik?

Sabine Bastian / Leona Van Vaerenbergh (Hg.): Multilinguale Kommunikation. Linguistische und translatorische Ansätze

Mit dem vorliegenden Sammelband findet die Reihe „Translinguae. Studien zur interlingualen Kommunikation“ ihre Fortsetzung. Die Studien der Vf. wurden im Februar 2006 auf der Konferenz „Multilinguism and Comparative Applied Linguistics“ in Brüssel vorgestellt.

Julia Richter: Phonetische Reduktion im Deutschen als L2. Eine empirische Querschnittsstudie

Aussprachevermittlung sollte sich an kommunikativen Erfordernissen orientieren und somit Lernende befähigen, intentionsadäquat und verständlich in Fremd- bzw. Zielsprache zu kommunizieren. Für das Deutsche – so konnten diverse Forschungsergebnisse bestätigen – spielt hierbei die möglichst gute Umsetzung des charakteristischen akzentzentralisierenden Staccatorhythmus (akzentzählender Rhythmus) eine große Rolle.

Marion Hacke: Funktion und Bedeutung von werden + Infinitiv im Vergleich zum futurischen Präsens

Die Konstruktion werden + Infinitiv bereitet germanistischen Sprachwissenschaftlern seit einigen Jahrzehnten Kopfschmerzen – immer wieder entzieht sie sich einer eindeutigen Einordnung in das deutsche Verbalsystem. Im Laufe der Zeit hat sich die Frage, ob das Deutsche ein Tempus Futur in der Gestalt von werden + Infinitiv besitzt, zu einer Diskussion um die funktionale Leistung dieser Konstruktion verschoben

Service

Schreibhinweise für Autoren / Autorenverzeichnis

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2011.01
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2198-2430
Ausgabe / Jahr: 1 / 2011
Veröffentlicht: 2011-02-01
 

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