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Dynamisierung eines aeroben und anaeroben mikrobiellen Abbaus von im Grundwasser gelösten Teerölinhaltsstoffen durch Bio-Air Sparging an einem teerölverarbeitenden Standort in Hanau

Neben herkömmlichen Grundwassersanierungsmaßnahmen (pump & treat, reaktive Wände etc.) werden zunehmend kostengünstigere mikrobiologische in- Situ-Verfahren zur Sanierung und/oder Sicherung von Grundwasserverunreinigungen mit polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) eingesetzt. Um den mikrobiellen aeroben Schadstoffabbau durch die am Standort bereits adaptierten Mikroorganismen zu fördern, wird häufig Sauerstoff als wirksamster Elektronenakzeptor appliziert. Eine Möglichkeit, dem Grundwasser Sauerstoff zuzuführen, ist das kontrollierte Einblasen von Luft in den Aquifer über speziell verfilterte Einblaslanzen (Bio-Air Sparging). Dieses Verfahren wendet HPC an einem teerölverarbeitenden Standort in Hanau seit ca. drei Jahren zur Sanierung des belasteten Grundwasserabstroms einer Untergrundverunreinigung durch polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), heterocyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (NSO-HET), aromatische Amine (AA), Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) und leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX) an. Durch den Betrieb an einer Galerie von zehn Einblaslanzen, die quer zur Fließrichtung installiert wurden, wird eine aerobe Abbau-Zone („Bio-Barriere“) erzeugt, innerhalb welcher die zuströmenden Schadstoffe mikrobiologisch bis unter die Nachweisgrenze abgebaut werden und somit nicht mehr in den weiteren Grundwasserstom gelangen.

Dokument Dynamisierung eines aeroben und anaeroben mikrobiellen Abbaus von im Grundwasser gelösten Teerölinhaltsstoffen durch Bio-Air Sparging an einem teerölverarbeitenden Standort in Hanau