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Zum universitären Übersetzungsunterricht im Bereich DaF (am Beispiel Norwegen)

Wie in vielen anderen Ländern auch ist die Disziplin "Übersetzen" ein additiv integrierter Teil des Studiums Deutsch als Fremdsprache in Norwegen. Studenten des 1. und 2. Semesters müssen einen Pflichtkurs in Übersetzung mit zwei Wochenstunden und einer schriftlichen Abschlussklausur belegen. Die DrittsemesHer besuchen einen obligatorischen dreistündigen Kurs, der aus sprachpraktischen Übungen und Übersetzungsübungen besteht und ebenfalls mit einer schriftlichen Prüfung evaluiert wird. Und selbst die Studenten des 4. bis 7. Semesters nehmen an einem zweistündigen Kurs über zwei Semester mit der Bezeichnung "Praktisches Deutsch" teil, der sprachpraktische Übungen, Übersetzungen und Vorlesungen zur Stilistik miteinander kombiniert und - wie sollte es anders sein - u. a. auch eine Übersetzung in der abschließenden schriftlichen Prüfung verlangt. Die Rolle der Übersetzung im DaF-Studium in Norwegen ist weitgehend undiskutiert und in langjähriger Tradition verankert. Und diese Rolle sollte nicht unterschätzt werden da man bis vor ungefähr zehn Jahren noch durch die gesamte Abschlussprüfung fallen konnte, wenn der Ubersetzungsteil ungenügend ausfiel.

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2001.03.05
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2198-2430
Ausgabe / Jahr: 3 / 2001
Veröffentlicht: 2001-09-01
Dokument Zum universitären Übersetzungsunterricht im Bereich DaF (am Beispiel Norwegen)