Prävention lohnt sich – Sicherungsmaßnahmen bei Arbeiten in Gleisbereichen
Unter den Versicherten der Tiefbau-Berufsgenossenschaft wurden in den Jahren von 1992 bis 1996 durchschnittlich 5,57 Personen je 10.000 Vollarbeiter pro Jahr bei Arbeiten in Gleisbereichen, insbesondere bei Arbeiten für die Deutsche Bahn, von Schienenfahrzeugen erfasst und tödlich verletzt. Betroffen waren Arbeitskräfte, Aufsichtführende und Bauleiter, aber auch Sicherungsposten, Sicherungsaufsichten und Arbeitszugführer. Die wesentlichen Ursachen dieser immer sehr tragischen Unfälle waren organisatorische
Fehler wie z. B. der Verzicht auf feste Absperrungen zwischen Arbeitsbereich und Betriebsgleis, der Verzicht auf Gleissperrungen, die umgebungslärmbedingt fehlende Wahrnehmbarkeit von Warnsignalen und auch falsches
Verhalten von Sicherungsposten oder Arbeitskräften.
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