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Inhalt der aktuellen Ausgabe 11/2018

Editorial

Editorial

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Aktuelles

+++ „Arbeitsschutz im Dialog“: Ergebnisse des 13. Arbeitsschutzforums +++ „Miteinander statt nebeneinander“: Nationale Präventionskonferenz will Gesundheitsangebote für erwerbstätige und arbeitslose Menschen verstärken +++ DGUV: Vision Zero braucht Vorrang für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit +++

Sicherheit, Arbeit & Gesundheit

Neue Materialien – alte Gefährdungen?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unterstützt als Ressortforschungseinrichtung die Entwicklung anwendungssicherer Materialien und Werkstoffe, die mit möglichst geringen Risiken für Mensch und Umwelt verbunden sind. Obwohl bei Nanomaterialien bislang keine wesentlichen neuartigen Gefahren erkannt wurden, müssen vor allem Innovationen mit mikro- und nanoskaligen Fasern im Blickfeld des Arbeitsschutzes bleiben. Das fast hundertjährige Versagen des Arbeitsschutzes bei Tätigkeiten mit Asbest darf sich auf keinen Fall wiederholen!

Neues vom Ausschuss für Gefahrstoffe: Arbeit und Ergebnisse des AGS

Konkretisierung der Gefahrstoffverordnung insbesondere durch Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) und Beratung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) in allen Fragen zu Gefahrstoffen – so lautet der Auftrag des AGS.

Isocyanate (Teil 1 von 3)

Isocyanate werden weit verbreitet in Industrie und Handwerk eingesetzt, in Lacken, Klebstoffen, beim Herstellen von Kunstleder, Beschichtungen und Matratzen, im Bergbau usw. In den Betrieben ist der Begriff ‚Isocyanate‘ oft nicht bekannt. In Industrie und Handwerk wird von Polyurethanen, meist von PU-Produkten gesprochen (PU-Schaum, PU-Lack, PU-Kleber, …). Trotz des umfassenden Einsatzes bei der Arbeit ist über Isocyanate in Arbeitsschutzzeitschriften seit vielen Jahren kaum etwas zu finden. Die überarbeitete TRGS 430 ist schon fast zehn Jahre alt, etwa 40–70 BK 1315-Fälle werden jährlich bestätigt, das Selbstbedienungsverbot für PU-Schäume ist aufgehoben – ist nun wirklich alles im „grünen Bereich“?

Brandfrüherkennung im Tanklager

An der Feuerlöscheinrichtung eines Tanklagers in Bayern wurden zahlreiche Mängel festgestellt. Der Betreiber ließ ein Brandschutzkonzept für die Sanierung erstellen. Abweichend von den üblichen Regelwerken wurde ein alternatives Konzept vorgeschlagen, mit der zuständigen Behörde und der Berufsfeuerwehr abgestimmt und umgesetzt. Die Brandfrüherkennung mit einem vollautomatischen Infrarot-Messsystem ist nun zentraler Bestandteil der Schadensbegrenzung.

Potenziale eines psychischen Belastungs- und Beanspruchungsmonitorings für die Gesundheitsprävention im Betrieb (Teil 2 von 2)

Psychische Belastungen spielen eine wichtige Rolle für die betriebliche Gesundheitsprävention. Aufgrund von fehlendem Wissen und damit einhergehenden Vorbehalten setzen sich jedoch Betriebe häufig nicht mit dieser Thematik auseinander. Die Einführung von Belastungs- und Beanspruchungsmonitorings in Betrieben bietet die Chance, sowohl Beschäftigte als auch betriebliche Akteure für psychische Belastungen zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln sowie die individuelle und organisationale Gestaltungskompetenz zu stärken. Teil 1 dieses Beitrags befasste sich mit den Grundlagen dieses Konzepts. Teil 2 in der vorliegenden Ausgabe mit der betrieblichen Umsetzung.

Messung von luftgeleitetem Ultraschall am Arbeitsplatz

Ultraschalltechnologie kommt in einer wachsenden Zahl von Anwendungen zum Einsatz. Dabei entsteht häufig eine Exposition der Beschäftigten mit luftgeleitetem Ultraschall. Diese kann mit den typischerweise im Arbeitsschutz eingesetzten Messgeräten und -methoden nicht verlässlich bestimmt werden. Wir erläutern die Probleme und stellen wesentliche Bestandteile für eine Messmethode vor, mit der luftgeleiteter Ultraschall am Arbeitsplatz gemessen werden kann.

Moderne Beleuchtung am Arbeitsplatz: Der Mensch steht im Mittelpunkt (Teil 1 von 2)

Bei der Planung der klassischen Arbeitsplatzbeleuchtung spielte ihre Wirkung auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter bisher eher eine untergeordnete Rolle. Aber durch neue Erkenntnisse aus der Chronobiologie und mit der Vergabe des Nobelpreises für Medizin 2017 an die Entdecker der „inneren Uhr“ muss auch ein neuer Blick auf die Arbeitsplatzbeleuchtung gerichtet werden. Der vorliegende, erste Teil des Beitrags befasst sich mit den Grundlagen moderner Beleuchtung am Arbeitsplatz; der in der kommenden Ausgabe folgende, zweite Teil mit der technischen Umsetzung des Human Centric Lighting sowie mit den Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten.

Sicherheit & Recht

Die Besetzung der Fachkraft für Arbeitssicherheit bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern – Pflicht zur internen Lösung?

Das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ist Jahrzehnte – bereits seit 1974 – in Kraft und soll den betriebsärztlichen Dienst sowie die innerbetriebliche Sicherheitsorganisation verbessern. Das Ziel des Gesetzes ist es, durch die obligatorische Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit eine sachkundige Beratung der Arbeitgeber in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu erreichen. Seit Inkrafttreten der EU-Rahmenrichtlinie über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (89/391 EWG) im Jahr 1989 entspricht das Konzept ebenfalls der europäischen Rechtslage. Später wurde das ASiG geringfügig (etwa durch Vereinfachungen) modifiziert.

„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“? – Von Wissen und Wissenmüssen, von Glück und Unrecht

Bußgeld an Berufskraftfahrer wegen Überladung eines Lkw wegen fahrlässiger Nichtüberprüfung des Höchstgewichts

Aktuelle Rechtsprechung

Hessisches Landessozialgericht – LSG – vom 19.6.2018, L 3 U 129/13
Sozialgericht Wiesbaden vom 20.11.2017, S 32 U 34/14

Aus dem Netzwerk

BAuA-Mitteilungen: Fokus zur Notwendigkeit von Führung in einer digitalisierten Arbeitswelt

„Führen geht heute definitiv anders“ ist die Meinung der meisten Internetnutzer, wenn sie sich in Blogs und Foren zum Thema Führung in der digitalisierten Arbeitswelt äußern. Direkte Führung wird jedoch weiterhin notwendig sein. Dabei spannt sich der Bogen von direkter Führung unterstützt durch technische Systeme bis hin zur uneingeschränkten menschlichen Führung, die Orientierung und Unterstützung gibt. Diese und weitere Ergebnisse enthält der jetzt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlichte baua: Fokus „Die Notwendigkeit von Führung in einer digitalisierten Arbeitswelt – eine Netnografie“.

Aus dem LASI: Kampf dem Krebs am Arbeitsplatz – überarbeitete LASI-Veröffentlichung (LV) 55 veröffentlicht

Berufsbedingte Krebserkrankungen sind sowohl in Europa als auch in Deutschland die häufigste Ursache für arbeitsbedingte Erkrankungen mit tödlichem Ausgang. Hauptverantwortlich für diesen Berufskrebs sind krebserzeugende Gefahrstoffe, mit denen Beschäftigte an ihren Arbeitsplätzen tätig sind. Der Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch krebserzeugende Gefahrstoffe ist deshalb eine der großen Herausforderungen für einen vorsorgenden Arbeitsschutz, insbesondere da bereits geringe Expositionen irreversible Gesundheitsschäden zur Folge haben können.

Fachbereich PSA der DGUV: Feuchtarbeit: Erkenntnisse zur Okklusionswirkung durch das Tragen von Schutzhandschuhen

Den Unfallversicherungsträgern werden jährlich weit über 20.000 Fälle mit Verdacht auf eine berufsbedingte Hauterkrankung gemeldet. In etwa 90 % der Fälle wird der Verdacht bestätigt. Im Vordergrund steht dabei das irritative Kontaktekzem der Hände. Ursache dafür ist vor allem die sogenannte Feuchtarbeit. Besonders betroffen sind die Friseur-, Reinigungs- und Nahrungsmittelbranche, das Baugewerbe, Gesundheitsberufe und Berufe im Bereich der Metallverarbeitung.

Wissen & Qualifizierung

KomNet

Zum Schwerpunktthema Gefahrstoffe, Biostoffe

Termine & Medien

+++ BG ETEM: Per Klick zum richtigen Hand- und Hautschutz +++ BGN: Hygienisch arbeiten in Bierzelt, Imbissstand und Food-Truck +++ Datenschutz und Informations sicherheit praxisgerecht sicher stellen +++ Digitalisierung und betriebliches Gesundheitsmanagement +++ REACH-Kongress 2018 in Dortmund: Umsetzungsstand der REACH-Verordnung im Fokus +++

Service

Mitteilungen aus der Industrie

+++ Mit der BAPPU-App in die BAPPU- Cloud +++ Gefahrstofflager mit Gaswarnanlage, sicher und energieeffizient +++ Staubfreie Lagerhallen im Kommissionierungsbereich +++ Das neue SECUNORM 500 von MARTOR +++

Vorschau / Impressum

 

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