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Inhalt der Ausgabe 04/2005

Altlastenmanagement

Entwicklung einer Integrierten Managementstrategie (IMS) für Altlastengroßstandorte und Anwendung auf den Modellstandort des Ökologischen Großprojektes Bitterfeld

Im Rahmen des EU – Forschungsvorhabens WELCOME wurde eine integrierte Managementstrategie zur Ermittlung, Bewertung und Handhabung von Risiken, die von Grundwasserschäden an Altlastengroßstandorten ausgehen, entwickelt. Als zentrales Produkt und Ergebnis des Forschungsvorhabens wurde hieraus die Integrierte Management Strategie (IMS) entwickelt. Diese bietet die methodischen Grundlagen für einen risikobasierten Ansatz der Gefahrenbeurteilung auf der Grundlage eines konzeptionellen Modells und einer umfassenden Standortcharakterisierung.

Bodenschutz

Zehn Thesen zur Zustandsverantwortlichkeit im Bodenschutzrecht

Die im BBodSchG vorgesehene Möglichkeit der Heranziehung von Eigentümern und Inhabern tatsächlicher Gewalt ist grundsätzlich als Inhalts- und Schrankenbestimmung zu rechtfertigen. Das BBodSchG regelt den notwendigen Ausgleich zwischen der Sozialpflichtigkeit und der Privatnützigkeit des Eigentums nicht und ist insoweit verfassungswidrig. Die Grundsätze des BVerfG zur Begrenzung der Zustandsverantwortlichkeit bedürfen von Verfassungs wegen der ergänzenden Regelung durch den Gesetzgeber. Der Beitrag liefert hierzu Anhaltspunkte.

Altlastenerkundung

Der quantitative Einfluss von Beprobungsfehlern auf die Erkundungsqualität – Eine „Virtueller Aquifer“ Studie

Zur Quantifizierung des Einflusses von Fehlern bei der Grundwasserbeprobung oder bei der Probenmessung auf die Erkundungsqualität eines Standortes wurde mittels des Virtuelle Aquifere Ansatzes ein Schadenszenario simuliert und die Auswirkung verschiedener Fehlerquellen bei der Datenerhebung auf das Erkundungsergebnis untersucht. Als Qualitätsmerkmal wird hier die quantitative Abweichung der interpolierten Schadstoffverteilung des Referenzzustandes Virtueller Aquifer gegenüber der Interpolation der Datenerhebung herangezogen.

Sickerwasserprognose

Auswirkungen von präferentiellem Transport auf die Sickerwasserbeprobung in einem hydrophoben Sandboden

In einem hydrophoben Boden wurden Tracerexperimente und Stofftransportsimulationen durchgeführt. Ausgeprägter präferentieller Fluss verursachte eine Schwankung des gefärbten Flächenanteils zwischen 20 und 50 %. Die typische Breite von Fließpfaden lag deutlich über der von üblichen Laborsäulen. Die Simulationen zeigen, dass eine Beprobung des Sickerwassers in oder neben den präferentiellen Fließbahnen extrem unterschiedliche Ergebnisse liefern kann.

Modellgestützte quantifizierende Prognose des organischen und anorganischen Schadstoffeintrages mit dem Sickerwasser in das Grundwasser mittels des numerisch-diskreten Modells TENSIC

Im Rahmen dieses BMBF-Verbundforschungsprojektes wurde ein Modell zur Nachbildung der Strömungs- und Stofftransportprozesse in der Aerationszone entwickelt. Aufbauend auf dem numerisch-diskreten Modell TENSIC, welches ursprünglich für die Nachbildung von Strömungs- und Stofftransportprozessen in Halden und Tailingsponds eingesetzt wurde, erfolgte die Adaption des Programms an die Bedürfnisse der Bundesbodenschutzverordnung in der ungesättigten Bodenzone. Der Transport der Schadstoffe wird in TENSIC mit der allgemeinen Stofftransportgleichung beschrieben. Über die wässrige Phase können dabei z. Zt. 27 anorganische sowie 26 organische Komponenten (unter Beachtung des Einflusses der Gasphase) transportiert werden.

PAK

PAK-Anreicherungen in Hochflutsedimenten an einem Standort der Mittelmosel

Die Hochflut- und Auesedimente der Mittelmosel weisen lokal erhebliche Anreicherungen durch Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) auf. Durchgeführte Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass in den natürlichen fluviatilen Ablagerungen dispers verteilte Koks- und Kohlepartikel ursächlich für die analytisch nachgewiesenen Kontaminationen sind.

 

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